Montag, 30. September 2013

Jom Kippur

So hier nun die Fortsetzung.

Am 13.9. war Jom Kippur, der Versöhnungstag und der wichtigste Feiertag der Israelis.
An Jom Kippur ist auf den Straßen nicht los. Kein Auto fährt, der ganze Straßenverkehr ist eingestellt. Wie einige auf einem Foto schon gesehen haben, ich konnte auf der Straße sitzen. Man hätte auch auf der Straße übernachten können. Sieben von uns waren in Tabgha, ich musste mit zwei anderen arbeiten. Ein ganz normaler Shabbat-Dienst, wobei die Member selbst gemerkt haben, dass ein Feiertag ist. Sie waren nervös, unmotiviert, zappelig, aggressiv teilweise. Aber es hat alles funktioniert. An diesem Tag mussten wir auch den Musikraum öffnen (den Listeningroom). Eigentlich sehr ruhig. Die Member kommen, setzten sich hin und hören Musik mit ihren Kopfhören. Dann gehen sie wieder und neue setzen sich. Eigentlich hätten wir nur bis zwölf/halb eins arbeiten müssen, aber auf Grund des Feiertags, sind wir bis um sieben geblieben. Ich bin das erste Mal früh ins Bett gegangen. Ansonsten war ich immer nach ein/zwei Uhr im Bett, da wir aber alle erschöpft waren sind wir früh schlafen gegangen. Der zweite Tag war unglaublich chaotisch, ein Member hat dem anderen Kaffee ins Gesicht geschüttet, generell waren alle noch relativ nervös und angespannt.

Dann war ich auch wieder Bowlen. Ich muss sagen, dass es das erste Mal war, an dem ich ein wenig an meine Grenzen gestoßen bin. Ein Member hat sich geweigert auszusteigen und ist auch etwas handgreiflich geworden. Nichts schlimmes, aber ich konnte mich kaum mit ihm verständigen weil ich ihn auch kaum kannte. Zum Glück ist mir Eran über den Weg gelaufen und hat mir bei der Sache geholfen.

Wieder ein Feiertag: Sukkot (vom 19.9. bis zum 25.9.). Sukkot, auf Deutsch Laubhüttenfest, ist genau fünf Tage nach Jom Kippur. Er dauert sieben Tage und soll an den Auszug aus Ägypten erinnern. Es soll den Menschen ins Gedächtnis rufen wie die Israelis gewohnt haben. Die Sukka ist eine Hütte bestückt mit Palmenblättern. Das Dach muss aber nur so bedeckt sein, dass man die Sterne sehen kann.
Einige Juden übernachten in dieser Zeit auch in ihren Hütten.

Am 18.9. sind also Miriam, Milena, Malin, Roman, Markus, Jeremias und ich nach Jerusalem gefahren. Dank meines Orientierungssinns sind wir erstmal in die falsche Richtung gelaufen. Wir sind in Jerusalem nicht in dieser Gruppenkonstellation geblieben. Roman, Markus, Jeremias und ich haben uns zusammen ein Hostel gesucht. Am Abend haben wir es uns gut gehen lassen. Am nächsten Tag sind wir die typische Touristentour abgelaufen. das bedeutet: Klagemauer, Grabeskirche und Erlöserkirche. Ein kleiner Gang über den Suq, ein bisschen handeln und dann in Richtung Ölberg.
Ich muss gestehen, dass ich etwas enttäuscht gewesen bin was die Klagemauer betrifft. Wir waren leider an einem ungünstigen Augenblick dort. Nur Touristen, wir haben kaum etwas von der Religion und dem Glauben mitbekommen. Ich hätte mir mehr erwartet. Wir hätten am Besten an Shabbat gehen müssen, daran haben wir aber nicht gedacht. In der Grabeskirche dann der nächste Schock. Ich habe noch nie (Entschuldigung) so verrückte Christen erlebt. Ein Mann hat zwanzig Minuten lang ein Bild von Jesus geküsst. Frauen, die weinend auf einem Stein gelegen haben, auf dem angeblich Jesus gelaufen sein soll.


Die Klagemauer
 

Grabeskirche


Dieser krasser Aberglaube, diese teilweise doch sehr dominante Religiosität in der Grabeskirche hat bewirkt, dass ich erstmal eine Zeit lang sprachlos war. Von der Erlöserkirche den steilen Weg hoch zum Ölberg. Vom Ölberg haben wir den Sonnenuntergang beobachtet und hatten einen fantastischen Blick über Jerusalem.

Und man konnte von dort aus auch gut einen Teil von der Mauer sehen, wir ihr auf dem Bild erkennen könnt! Es ist der Wahnsinn wie klein dieses Land doch sein kann und doch so viel Konfliktpotenzial hat, so viel was man entdecken muss und so viel was noch auf einen wartet.



Zurück sind wir am orthodoxischen Friedhof vorbei, an der Altstadtmauer entlang, um zu unserem Hostel zu kommen. Wir haben Volontäre aus der Nähe von Tel Aviv getroffen und sind noch hoch auf die Altstadtmauer.  Am Abend habe ich noch zwei Franzosen, darunter ein Algerier, kennengelernt. Mit denen habe ich sehr interessante Gespräche über Palästina und den Konflikt geführt und vor allem endlich wieder richtig französisch gesprochen.

Am nächsten Tag war ich mit Jeremias und Roman in Jericho. Das war ein richtig schöner Tag! Wir konnten uns zunächst kaum aufraffen und waren unschlüssig bezüglich des Zieles. Schließlich sind wir nach Jericho gefahren. Aber das wandern durch die Wüste haben wir auch gestrichen, zu wenig Zeit. In der Stadt selbst haben wir dann gemerkt, dass generell Touristen sehr fremd sind, da fast nie welche dort sind. Die Kinder haben uns angestarrt, sind uns hinterhergelaufen und sogar mit dem Fahrrad hinterhergefahren, haben gelacht und hinterher gerufen. Auch die Häuser und die Landschaft - total anders. Wir haben uns kurzerhand entschlossen die 10 Kilometer zum Toten Meer zu laufen. Wir sind über Felder, Müllhalden gelaufen und haben dann eine Ziegenherde überholt. Diese gehörte Beduinen. Als wir kurz Pause gemacht haben, haben uns die Beduinen zu sich nach Hause eingeladen. So nun saßen wir drei Deutsche umrundet von vielen Beduinen. Die Kinder haben uns neugierig und auch ängstlich angeschaut. Einer von den Erwachsenen konnte glücklicherweise ein bisschen hebräisch, was die Kommunikation um einiges vereinfacht hat. Erster Schock: Ein Mann kam und hat den beiden Jungs die Hand gegeben und mich komplett ignoriert. Wiederum kamen Frauen und haben den Jungs keinerlei Beachtung bei der Begrüßung geschenkt. Für mich als Deutsche war es selbstverständlich dem Mann ebenfalls die Hand zu reichen. Sie haben uns Brot geschenkt, mit uns Tee getrunken. Die Frauen haben mir die ganze Zeit auf die Hände geschaut, bis ich verstanden habe, dass sie sich meinen Ring angesehen haben. Warum? Sie dachten ich sei verheiratet mit einem von den Jungs. Dann haben sie uns gefragt wie es denn sein kann dass sich eine Französin und zwei Deutsche treffen und sich so gut unterhalten können. Die Kinder haben auf jedes Wort der Älteren gehört und haben sehr viel Respekt auch ihnen gegenüber gezeigt.
Man hat uns nach diesem wundervollen Besuch mit dem Traktor zurück nach Jericho gefahren. Von dort aus sind wir über ein paar Umwege, beziehungsweise nach längerer Suche nach einem Sherut nach Bethlehem gefahren. Von dort an der Mauer entlang durch den Checkpoint durch wieder nach Jerusalem. Ich habe mich in meinen 19 Jahren noch nie so eingeengt gefühlt wie an diesem Tag. Die Mauer ist bedrückend und wenn man sich die Bilder auf der Mauer ansieht und sich die Texte bewusst durchliest versteht man dieses Gefühl!


Jericho, unser Weg Richtung Totes Meer


 
Bei den Beduinen





Sonnenuntergang von den Beduinenzelten aus


Die Mauer (schaut euch die Bilder an und urteilt selbst)









Mit diesen Eindrücken ist eine schöne erste Reise in die Heilige Stadt zu Ende gegangen.
Und wir sind auch mit dem Regen gegangen. Nach fünf Minuten regen sind alle Straßen voller Wasser gewesen, da alle Gullis übergelaufen sind. Es war angenehm, wobei es in Jerusalem kälter ist und ich nicht an einen Pulli gedacht hatte.

So nun denkt ihr: Maité ist nur am Reisen, irgendwo stimmt es schon aber ich arbeite trotzdem viel.
Die Arbeit macht mir immer noch unheimlich viel Spaß. Jeden Tag lerne ich mehr hebräisch und arabisch und jeden Tag werde ich besser, auch ohne Unterricht. Ich versuche viel zu lernen, weil ich mich sehr freue, wenn ich mich mit den Leuten unterhalten kann.
Im Garten fühle ich mich sehr wohl. Auch wenn es natürlich Tage gibt an denen alles aus dem Ruder läuft und man vielleicht etwas überfordert ist - sobald sie anfangen zu singen und zu lachen geht einem das Herz auf. Die Pausen sind immer etwas besonderes. Wenn Tee, Kaffee und Milch getrunken wird, Früchte verteilt werden und alle anfangen zu reden, zu singen sind alle glücklich.
Bald ist es soweit und jedem Freiwilligen werden zwei bis drei Member zugeteilt, um die er sich das Jahr über kümmern wird. Ich bin schon sehr gespannt, wen ich so bekommen werde und wie gut wir harmonieren werden.
Ich darf im Kfar jetzt auch für die Website Fotos machen, das freut mich natürlich auch sehr!
Momentan arbeite ich auch ab und zu auf den Olivenfeldern mit, was auch Spaß macht. Es ist viel zu tun aber es ist auch abwechslungsreich.

So mein zweiter Bericht. Der dritte über Tabgha folgt noch.
Laila tov!
Maité



Salut tout le monde, c'est encore moi. La deuxième partie:


Le 13.9. nous avons fêté Jom Kippur,, le jour férié le plus important des Israéliens. Pas de voiture sur les routes, pas de circulation. Comme quelques un d’entre vous ont déjà vu sur la photo, je pouvais rester assise sur la route sans avoir peur. J’aurais même pu dormir sur la rue. Sept bénévoles sont allés à Tabgha, moi j’ai travaillé. Le travail était comme toujours, mais les handicapés étaient nerveux et agressifs.  Nous avons ouvert la pièce de musique pour les handicapés. Ils pouvaient s’assoir et suivre les paroles de leurs chanteurs préférés.

La semaine du 13. j’ai accompagné quelques membres jouer au bowling.  Je dois avouer que c’était la première fois ou je me suis sentie un peu dépassé. Un membre n’a pas voulu sortir du bus et je ne pouvais rien faire. Par bonheur Eran, celui qui nous supervise, m’a aidé.

Encore un jour (une semaine) férié du 19.9. au 25.9. : Sukkot – en français : la fête des Tabernacles (si c’est bien la traduction). Sept jours. Les israéliens doivent se souvenir  l’exode de l’Egypte, comment les gens ont vécu. Aujourd’hui les juifs dorment dès fois dans leurs tentes. Les feuilles de palmiers ne doivent couvrir que peu du toit pour pouvoir regarder les étoiles.

Le 18.9. Miriam, Milena, Roman, Markus, Jeremias et moi, nous sommes allés à Jérusalem. Nous avons pris le mauvais chemin, mais après un moment nous avons trouvé le bon et nous sommes arrivés à notre auberge de jeunesse. Roman, Markus, Jeremias et moi nous sommes restés ensemble, les autres ont retrouvé d’autres bénévoles de leur organisation. Le premier jour, nous avons visité les places touristiques : le mur des lamentations, la Sainte Sépulture.  J’étais un peu déçue parce que mes attentes n’étaient pas satisfaites. Au mur des lamentations trop de touristes, à la Sainte Sépulture trop de gens religieux : les gens étaient couchés sur une pierre en train de pleurer, un homme a embrasser une photo de Jesus pendant au moins vingt minutes.
J’ai eu du mal à retrouver mes mots, ce qui – comme vous savez très bien n’arrive pas souvent.
Après nous sommes allés sur la montagne des olives pour regarder le coucher de soleil.
Le soir j’ai rencontré deux français. Nous avons parlé de l’Algérie, de la Palestine et du conflit. Très intéressant. Et j’étais tellement heureuse de pouvoir parler français!

Le deuxième jour je suis allée à Jéricho ensemble avec Roman et Jeremias. D’abord nous avons eu des problèmes à trouver une destination mais après un certain temps nous avons décidé d’aller à Jéricho. Nous avons fait la rencontre de bédouins super sympa. Plus de vingt personnes nous ont regardé, mon demandé si j’étais marié à cause de ma bague. Ils nous ont invité à prendre un café avec eux et nous ont donné du pain. Plus tard ils nous ont ramené à Jéricho. Nous avons d’abord voulu allé à la mer morte, heureusement que nous avons rencontré cette famille, une expérience très intéressante et enrichissante. Je retournerais, quand j’aurais appris plus l’arabe.Au retour nous avons passé la « frontière ». Choquant, vraiment choquant. Je ne me suis encore jamais senti tellement à l’étroit. Je crois que les photos que vous pouvez voir parlent d’eux-mêmes. La première pluie nous a accompagné vers le bus.  Un voyage très enrichissant mais aussi épuisant.

Bon maintenant vous pensé surement que je voyage tout le temps. Vous avez quelque part raison. C’est l’avantage ici. Je ne mets que deux, trois heures à aller d’une destination á l’autre.
Le travail me plaît toujours beaucoup. Mon hébreu devient de plus en plus mieux, j’ai commencé à apprendre l’arabe. Comme je parle beaucoup avec les Arabes qui travaillent dans le Kfar je suis obligé de parler hébreu.
Je me réjouis du travail dans le jardin. Nous sommes toujours en train de chanter, et de rigoler. Il y a des jours ou rien ne va comme il faut. Mais c’est tout á fait normal.
Bientôt Eran va nous donner deux ou trois membres. Nous allons devoir nous occupé d’eux. En ce moment je travaille aussi sur ( ?) les oliviers.

Bon mon deuxième rapport est fait. Le troisième va suivre.

Laila tov
Maité

(Sur les photos 1-5 vous pouvez voir Jerusalem ; après Jéricho et Bethlehem avec le mur.)

Freitag, 27. September 2013

Der Monat der jüdischen/israelischen Feiertage / Septembre un mois avec plein de jours fériés

So meine Lieben, ja mich gibt es auch noch.

Langsam wird es kühler, wobei wir immer noch um die 30 Grad haben.
Ich habe etwas aufzuholen, dadurch dass ich die ganzen letzten Tage weg war. Wo war ich stehen geblieben? Ich glaube bei Rosh-ha shana, nachon?

Rosh-has shana ist das Neue Jahr für die Israelis. Es geht über zehn Tage lang und endet mit Jom Kippur, dem Versöhnungstag der Israelis, dem höchsten Feiertag.
Das heißt, dass ich mich im Moment im Jahre 5774 befinde.

Am 2.9. haben wir erst mit den Membern gefeiert. Es wurde gesungen und getanzt. Einige Member haben dann ihre Wünsche für dieses Jahr geäußert. Der ganze Speisesaal war gefüllt, die Atmosphäre war super und auch auf den Gesichtern der Member hat sich eine gewisse Gelassenheit und Ruhe breit gemacht.


Da es ein Feiertag war, sind wir als kleine Gruppe nach Tel Aviv gefahren. Am ersten Tag haben wir einen Geburtstag gefeiert, während alle Israelis das Neue Jahr zelebriert haben. Am nächsten Tag ist eine Gruppe zu einem Konzert in Tel Aviv gefahren, die andere ans Meer außerhalb von der Stadt. Ich war also den ganzen Nachmittag alleine und eigentlich auch den ganzen Abend. Aber ich habe die Zeit genutzt, um zu entspannen und mir die Zeit für mich zu nehmen. Ich saß glaube ich sechs Stunden auf einem Felsen und habe geschrieben, mir die Wellen angeschaut und mich mit ein paar netten Leuten unterhalten.
Ich habe mir etwas zu essen gekauft und mich einfach niedergelassen.

 

Ich hatte meine Zahnbürste vergessen und mein Duschzeug auch. Aus diesem Grund war ich wirklich sehr, sehr froh, dass ich mich nach zwei/drei Tagen wieder frisch machen konnte.

Ein paar Tage später bin ich das erste Mal in die Heilige Stadt gefahren. Tobias und Mathis sind mit mir mitgekommen. Wir sind um zwölf losgefahren und um sieben Uhr abends angekommen. Die Fahrt war ein richtiger Akt: Wir haben versucht einen Tramp von Tel Aviv nach Jerusalem zu bekommen. Da aber Shabbat war hat es etwas gedauert und dann haben wir doch ein Sherut genommen. Wir haben dort Jeremias und das Filmteam getroffen, um sie zu verabschieden. Viel haben wir nicht von Jerusalem gesehen aber es war trotzdem ein sehr schöner Abend. Ich habe gar nicht geschlafen, da wir im Hostel auf dem Dach geschlafen haben und der Muezzin um halb fünf angefangen hat zu singen. Ich musste um sechs zum Bus laufen, da ich arbeiten musste. Der Arbeitstag war etwas schleppend, ich war sehr müde, aber dafür hat es sich gelohnt!

Das Schöne hier in Israel ist, dass man tagsüber arbeiten kann und nachmittags/abends nochmal wegfahren kann. Ich bin nämlich am nächsten Tag nochmal nach Haifa an den Strand gefahren. Ich war dort mit ein paar anderen Freiwilligen und habe wie immer den Sonnenuntergang beobachtet. Es ist witzig, dass die Sonne hier so schnell untergeht.


Da ich noch einiges zu erzählen habe teile ich meinen Bericht etwas auf, sodass ihr nicht alles sofort lesen müsst. Im nächsten Bericht also mehr!

Liebe Grüße
Maité




Bonjour tout le monde. Oui je suis encore vivante!

Il fait encore très chaud, 30°. Mais nous avons plus de vent et plus de nuages - l'automne commence.
Septembre est un mois avec beaucoup de jours de fériés. C'est pourquoi je ne vous ai pas écrit. J'ai tant de choses à vous raconter, mais je ne vais pas tout écrire en une fois.

Je commence avec Rosh-ha Shana. Rosh-ha Shana est le nouvel an pour les Israeliens. Pendant dix jours les Israeliens font la fête et elle termine avec Jom Kippur (dixième jour). Donc en ce Moment je me trouve dans l'année 5774.
Nous avons célébré le nouvel an dans le Kfar, avec les handicapés . L'atmosphère était super. Nous avons dancé et chanté - tout le monde était content, les handicapés étaient calmes et heureux.

Puis un petit group a pris le bus vers Tel Aviv, parce que nous avons eu un jour de congé. Je me suis retrouvée toute seule à Tel Aviv parce qu'un group est allé voir un concert, l'autre est parti à la mer. Donc je me suis assise sur un rocher et j'ai commencé à écrire pendant à peu près cinq heures ou six heures je ne le sais plus exactement.
J'avais besoins de prendre le temps pour moi, pour réflechir et revivre les dernières semaines dans mes pensées.
J'ai parlé avec des gens, je me suis achetée à manger comme vous pouvez voir sur la photo en haut.
J'ai même eu la chance de pouvoir participer à un coucher de soleil magnifique!
Comme j'avais oublié ma brosse à dent et mon shampoing j'étais très heuereuse de revoir notre salle de bains.

Je vous ai parlé du group qui nous a filmé: Tobias, Mathis et moi nous sommes partis quelques jours plus tard pour les rejoindre à Jerusalem pour fêter leur départ. Nous sommes partis vers midi et nous sommes arrivés vers sept heures le soir. Super hein?
Personne voulais s'arrêter donc nous avons décidé de prendre un Sherut.
Je n'ai pas vu grand chose mais la soirée étais quand même réussite. Je n'ai pas dormi de la nuit parce que nous avons dormi sur le toit du centre d'hébergement.
Je me suis couché tard et le Muezzin a commencé à chanter. Je devais prendre le bus vers six heures et demi. Je suis arrivée à la maison, je suis allée directement travailler.

Ce qui est bien ici en Israel c'est qu'on peut travailler jusqu'en après-midi ou jusqu'au soir et on a quand même la possibilité de partir. Par exemple je suis allée à Haifa à la mer un jour après être revenue de Haifa. J'ai nagé, parlé avec des copains.
Voilà la première partie. A plus

Maité