Freitag, 23. August 2013

Meine erste Arbeitswoche / Ma première semaine de travail

 
 
Mit dem Sonnenuntergang in Tel Aviv ist unsere sehr schöne Seminarzeit zu Ende gegangen und ein neuer Abschnitt hat damit begonnen. Ich bin in Kfar Tikva, das Dorf der Hoffnung, sehr gut angekommen.
Mir gefällt es sehr und ich muss gestehen, an das Leben hier gewöhnt man sich sehr schnell. Das Filmteam, Nora und wir vier Volontäre sind am Sonntag zunächst nach Reuth gefahren, um zwei Freiwillige ab zu setzten. Anschließend sind wir zu unserer Bleibe gefahren, wo uns  Eran (der Verantwortliche für Freiwillige im Kfar) herzlich empfangen und die Wohnungen gezeigt hat. Meine zwei Mitbewohnerinnen sind noch knapp eine Woche da, sie sind sehr nett und haben mich direkt aufgenommen. Ein ehemaliger Volontär ist zur Zeit auch im Kfar für zwei Wochen ungefähr.
Momentan sind wir fünf neue Volontäre, vier Mädels und ein Junge und wir verstehen uns sehr sehr gut.  
Am Sonntag hat uns Jeremias direkt von unseren Wohnungen ins Kfar mitgenommen, hat mir Nala, einen Hund, den er vor drei Jahren aufgenommen hat, gezeigt und hat uns herumgeführt, damit wir einen kleinen Einblick in das Leben im Dorf bekommen konnten.
Ein wunderschöner herzlicher Empfang von den Membern. Member, so werden hier die Bewohner des Dorfes genannt.
15-20 Member haben uns umrundet, uns beobachtet oder sogar angesprochen. Es wurde viel gelacht und die ersten hebräischen Wörter wurden ausgetauscht.
Am Abend haben wir die anderen Volontäre kennengelernt, wir haben lange zusammen gesessen und geredet. Da wir unseres Plan schon bekommen hatten, konnten wir am Montag direkt anfangen zu arbeiten.
 
Und um uns in die Arbeit richtig einzuführen, wird immer ein ehemaliger Volontär oder ein neuer Volontär, der schon etwas länger da ist mit einem ganz neuen Freiwilligen zusammen gelegt.

So zu meinem Arbeitstagesablauf. An einigen Tagen in der Woche haben wir sogenannte Morningjobs. Das bedeutet, dass wir Member wecken müssen, waschen und/oder anziehen. Anschließend gibt es Bringjobs, das heißt, dass wir Member von ihrer Wohnung zur Chadar Ochel, dem Speisesaal bringen müssen.
Nach dem Frühstück, gegen acht werden die Freiwilligen in Workshops eingeteilt. Es gibt den Garten, die Pinat Chai - Arbeit mit Tieren-, Filz-,Holzwerkstatt, die Kita Oren - Arbeit mit älteren Membern und die Kita Or - Arbeit mit Membern, die nicht mehr in der Lage sind viel zu tun.
Ich darf das Jahr über im Garten arbeiten, was mich sehr glücklich macht, da es ein Projekt ist, den die Volontäre eigenständig gestalten müssen und die Member zur Arbeit motivieren sollen. Und es ist draußen.
 
Anschließend haben zwei Freiwillige Chadar Ochel Dienst. Dort muss man das Essen austeilen, schauen, dass alle Member noch genug zu Essen haben und vielleicht am Ende helfen aufzuräumen.
Am Nachmittag, sind dann verschiedene Aktivitäten geplant, sei es Pita AG, Poolservice jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Falafelfahrt, Bowling oder Kafee Tarbut. Montags und Mittwochs gibt es für Volontäre auch noch eine zusätzliche Stunde, in der man im Pool schwimmen kann. 
 
Die Anlage ist sehr groß und die Member sind super gut drauf, die Arbeit macht einfach richtig viel Spaß und man wird jeden Tag, jede Minute und bei jeder Begegnung sehr freundlich begrüßt.
 
Zu Syrien: Wir haben mit unserem Leiter gesprochen und wir hören auch jeden Tag den immer stärker werdenden Flugverkehr des Militärs. Es kommt schon ein mulmiges Gefühl in einem hoch. Aber das ist schnell vergessen, da die Member einen sofort wieder mit in ihre Welt mit hineinziehen.
Wir sind hier sicher und man sorgt sich um uns, im Falle eines Angriffes. 
 
Die erste Woche ist nun schon rum und ich muss gestehen, dass die Eindrücke sehr schwer in Worte zu fassen sind. Fakt ist aber, dass trotz der sich etwas zuspitzenden Situation in Syrien ich in einem wunderbaren Ort mit wunderbaren Menschen lebe und mir meine Arbeit bisher sehr gut gefällt.
 
Und aus diesem Grund möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Unterstützern bedanken, die mir ermöglichen solch tolle Momente zu erleben und eine so bereichernde Arbeit zu haben.
Danke an meine Eltern, an meine Familie, an den Lions-Club und Freunde für die Unterstützung. Und danke an die Diakonie, die mir die Möglichkeit gibt hier zu sein.
 
Mein Hebräisch-Wortschatz wächst auch jeden Tag mehr und mehr. Ich freue mich, die Member immer besser zu verstehen und mich mit ihnen auch zu unterhalten.
 
Am Ende dieser Woche habe ich das erste Mal in meinem Leben am Strand übernachtet. Zwei neue Freiwillige sind angekommen und wir sind am Donnerstag Abend direkt nach Haifa gefahren.
Nachts in den Wellen schwimmen, sich salzig und sandig in den Schlafsack legen und das Rauschen der Wellen genießen.
 
So ich habe sicherlich viel vergessen, von Membern habe ich noch nicht viel berichtet. Aber die Zeit reicht nicht und es wäre zu viel, um das alles aufzuschreiben.
 
Ich hoffe, dass es euch gut geht, ihr euch nicht all zu viele Sorgen macht und in Deutschland auch alles weiter geht wie bisher.
 
Bis bald eure
Maité
 
 
 
Avec le couché du soleil j'ai quitté Tel Aviv et nous sommes arrivés dans notre projet. J'ai commencé ma semaine avec succès.
On s'habitue très vite à la vie ici et les membres du Kfar nous ont accuelli chaleureusement.
Eran, celui qui s'occupe des bénévole nous a donc montré notre habitation, les apartements et nous avons rencontré en même temps les autres nouveaux bénévoles. En ce moment nous sommes cinq, un garcon et quatre filles.
Je vous ai déjà parlé de Jeremias. Nous n'avions même pas eu le temps d'ouvrir la valise. Il nous a montré le centre et j'ai fait la connaissance de Nala, un chien duquel je vais peut-être m'occuper pendant l'année.
 
Mon empoi du temps n'est pas si plein que ca. Mais le fait d'être entouré de membres peut être très épuisant. Mais j'adore le travail et les gens.
Le matin je dois réveiller quelques membres. Il ne faut pas faire grand chose juste aider, leur rappeler de se laver,...
Puis nous devons les emmener manger dans la Chadar Ochel, une sorte de cantine.
Après le travail dans les différent atelier commence. Moi je vais travailler dans le jardin ce qui me rend très heureuse car les membres sont super, le travail me plait beaucoup et je me sens très bien là ou je suis.
Nous avons encore un projet avec des animaux, avec du bois, du feutre, céramique et deux autres projets.
L'aprés-midi nous devons aider à donner à manger. Puis il y a differentes activités: Bowling, manger Falafel, Café Tarbut,...
Nous devons aussi nous occuper de membres, faire des promenades par exemple.
 
Ce week-end j'ai dormi pour la première fois sur la plage. Nous avons nagé puis nous avons dormi dans nos sacs de couchages. Une belle nuit, s'endormir porté par le bruit des vages - je pourrai m'y habituer.
 
Bon c'est tout. Je suis super contente, même en regardant la situation en Syrie. Nous avons beaucoup de moyens de nous informer. Nous parlons beaucoup avec Eran. Donc ne vous préoccupez pas trop.
Merci de suivre mon blog, même si je n'ai pas la possibilité de vous répondre tout de suite et de lire vos mails chaques jours.
 
Je vais vous parler plus de mon travail la prochaine fois.
 
A bientôt Maité
 
 
Acco mit dem Filmteam 

Acco - Markt



 
Muezzingesang mit Sonnenuntergang in Acco
 
Haifa - Strandübernachten
 
Nochmal Acco

Samstag, 17. August 2013

Angekommen =) / Enfin arrivée




So meine Lieben, ihr hört endlich mal wieder etwas von mir. Drei Tage sind jetzt schon vergangen und mir kommt es vor, als wäre schon eine halbe Ewigkeit hier. Ich fühle mich zwar momentan noch wie eine Touristin, wir sprechen mit Nora ja noch Deutsch. Aber es zahlt sich aus, dass ich mir vorher ein bisschen was auf Hebräisch angeschaut habe, denn wenn man gut genug zuhört, dann versteht man doch schon einiges wie zum Beispiel Wegbeschreibungen.

Unsere Reise begann in Frankfurt mit den berühmt berüchtigten Sicherheitskontrollen. Ich kam mit der Erwartung an, sofort in ein geschlossenes Zimmer gebracht zu werden und dort mit den Befragungen anzufangen. Totaler Quatsch. Man wird vor dem Check-In kurz oder etwas länger befragt. Ich hatte keine größeren Probleme. Das Filmteam, welches uns drei Wochen begleitet eher. Das Equipment musste untersucht werden und und und. Anschließend, nachdem ich mich von all den lieben Menschen verabschiedet habe, die mich zum Flughafen begleitet haben, wurden wir einzeln in einen Raum geführt: Tasche auspacken, untersuchen, wieder einpacken. Die drei Stunden waren wirklich nötig vor Beginn des Fluges.

Der Flug war sehr angenehm, die Zeit war zwar lang, weil man das Fliegen doch nicht mehr so gewohnt ist. Aber nach ein paar Stunden Flug sind wir um 00:45 in Tel Aviv angekommen, wo noch viele andere Überraschungen auf uns warten sollten.

Ein kleiner Einschub, wenn ich schon mal oben das Filmteam erwähnt habe: Solltet ihr euch fragen, weshalb uns ein Filmteam begleitet und was genau mit dem Material gemacht wird, dann schaut euch doch einfach diesen Link genauer an.
Absolut sympathische, nette Studenten. Wir verbringen eine sehr schöne Zeit hier mit ihnen und es ist als Einstieg doch etwas erleichternd jemanden in der Nähe zu haben, der sich mit dem Land auskennt.
So aber ihr wollt sicherlich wissen, wie es mir geht und was bisher alles passiert ist.
Als wir in Tel Aviv ankamen, dachte ich alles würde schnell gehe: Koffer holen, ins Auto steigen und ab ins Bett. Nein, ganz und gar nicht. Drei von uns kamen ohne weiteres bei den Passkontrollen durch, wir anderen sechs mussten noch länger warten. In mir stieg ein mulmiges Gefühl auf, denn ohne Pass am Flughafen in einem fremden Land zu stehen, nicht gerade angenehm. Nachdem sich die Situation aufgeklärt hatte, haben wir Nora, unsere Seminarleiterin und Zuständige für uns Freiwillige getroffen. Ein herzlicher Empfang hat das wett gemacht, was zuvor am Flughafen passiert ist. Im Endeffekt, wenn man an diesen Moment zurückdenkt, ist es besser kontrolliert zu werden, auch wenn vielleicht nicht alle freundlich gewirkt haben.

Wir kommen um halb vier Nachts an, was sehe ich: das Schloss meines Koffers ist weg. Es ist zwar alles noch da aber Zusammenlegen, das hätten sie wenigstens mal machen können.
Weiterhin sagt man ja auch, dass in Israel ein trockenes Klima herrscht. Wir sind aus dem Flughafen raus und gegen eine Wand gelaufen. 28 Grad um drei Uhr morgens. Heiß, sehr schwül und drückend, 70 % Luftfeuchtigkeit. Momentan geht es, die Temperaturen sind okay.
Da Israel in verschiedene Klimazonen eingeteilt ist, werden wir im Norden wahrscheinlich ein etwas trockeneres Klima vorfinden als hier. Ich lasse mich aber überraschen.
Auf jeden Fall ist es hier so warm, dass man auch noch morgens um vier Uhr im Meer baden kann. Eine lauwarme Badewanne eben ;-)
Wir nutzen diese Möglichkeit aus, denn ab Sonntag werden wir in unser Projekt gebracht.
 
 
Wir wohnen in einem Haus der Evangelischen Kirche, Beit Immanuel, sehr schön gelegen, nicht weit vom Strand. Ich fühle mich sehr wohl in diesem Land. Wir haben viel besichtigt.


 

 
 
 
 
 
Fasziniert hat mich mein erster Besuch in einer Reformgemeinde. Wir durften dort am Shabbat teilnehmen. Solch eine Zeremonie habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Mir haben zunächst die Worte gefehlt und ich habe lange gesucht um ein Wort zu finden, was diesen Moment am Besten beschreiben könnte: einmalig. Das trifft es glaube ich perfekt. Die Atmosphäre und all das drum herum würde ich euch so gerne beschreiben aber das alles in Worte zu fassen scheint mir momentan unmöglich zu sein.
Obwohl ich nicht wirklich was verstehen konnte, für mich war es eine fantastische Erfahrung und ein guter Einstieg in das jüdisch- israelische Leben.
 
Ansonsten ist Tel Aviv eine lebendige, laute Stadt. Die Menschen sind offen, sprechen einen an und wollen verhandeln, selbst wenn es auch nur um einen Sitzplatz in ihrem Lokal geht.
Tobi, Kristin, Gregor und die Filmcrew, wir verstehen uns super, was die ersten Tage hier um einiges verschönert.
Mir geht es, wie ihr sicherlich feststellt sehr gut. Ich glaube, dass ich mich sehr schnell an diese Kultur und die Lebensart gewöhnen kann, bis auf den (grausigen) Fahrstil vielleicht. Aber das ist ein anders Thema!
Viele Franzosen umgeben mich hier, ach mir geht es momentan wirklich sehr sehr gut.
 
So das wars, ich könnte noch soo viel schreiben. Aber das geht alles gar nicht so wirklich. Und einiges muss man sich auch für sich aufheben.
 
Ganz liebe Grüße aus dem heißen Israel
Eure Maité
 
Bonjour tout le monde,
me voilà enfin arrivée en Israel. Je me sens trés bien ici.J'ai l'impression que je suis là depuis des mois mais en fait ce ne sont que trois jours.
Je me sens encore un peu comme un touriste mais comme je me suis déjà un peu entraînner je comprend les petites conversations entre les gens (  comme par exemple sur les directions,...).
Après les au revoirs à Francfort, le contrôle de sécurité et quarte heures de vol, nous sommes enfin arrivés à l'aéroport de Tel Aviv.
Nous avons eu quelques problèmes. Nous avons dû attendre une heure pour recevoir notre visa. Sans passeport à l'aéroport - je ne me sentais pas très à l'aise.
Mais à trois heures du matin Nora, la femme qui s'occupe des bénévoles en Israel, nous a accompagné à l'auberge de jeunesse.
Cinq étudiants vont touner un film sur notre travail et sur nous pendant trois semaines. Ils sont super sympas, drôles, Nous passons de moments super avec eux et je suis même soulagée que nous ne sommes pas tout seuls dès le début. Je vous ai donné le lien. Mais le site est un site allemand. Donc si vous avez des questions concernant leur projet n'hésitez
pas de me poser des questions.
 
Arrivés à l'auberge le deuxième choc: les agents de sécurité avaient ouvert les valises. Mais heureusement rien ne manquait.  
70% d'humidité de l'air à Tel Aviv, quelle chaleur. Mais on s'y habitue vite.
A quarte heure de matin nous sommes allés nager dans la mer parce qu'il faisait encore chaud.
 
Les photos vous montrent la ville, l'université et Yafo. La ville me plait, les gens sont super sympas, trés ouverts et gentils.
Et c'est la première fois que j'ai fêté shabbat. Un moment inoubliable, fantastique. Je ne peux pas vous décrire l'atmosphère, il faut le vivre pour pouvoir comprendre ce que je ressens. Mais cela m'a tellement ému.
 
Je vis des instans fantastiques ici. Je suis tellement contente d'avoir choisi Israel et pas un autre pays. Je me sens bien et le fait d'être ici me rend vraiment heureuses.
 
Voilà quelques impressions de la vie à l'autre bou du monde.
Lundi je vais commencer à travailler. Je suis exitée.

Donc à plus et plein de bisous


Sonntag, 11. August 2013

Ein Jahr - Was wird mich erwarten? / Un an - Qu'est-ce qui va m'attendre?
















Hallo meine Lieben,

jetzt ist es soweit. Ich fliege nach Israel, wenige Tage sind noch zu überbrücken, dann beginnt (m)ein Abenteuer. Ich habe mich jetzt sehr lange darauf vorbereitet und fühle mich sehr gut bei dem Gedanken, bald Neues erforschen zu können und auch auf neue Herausforderungen zu stoßen.
Was wird mich erwarten? Ich habe mich gut informiert, sei es auf der Seite des Dorfes, in dem ich arbeiten werde oder auch bei ehemaligen Freiwilligen, die sich geduldig meinen Fragen gestellt haben aber man muss sich im Land selbst befinden, um wirklich auf diese Frage antworten zu können. Bin ich nervös? Momentan ist mein Kopf noch so eingenommen von allem anderen Krimskrams, von meinen Flug, dass ich gar nicht die Möglichkeit habe nervös zu sein. Und doch ein etwas mulmiges Gefühl steigt, je näher der Abreisetag kommt, in mir auf. Aber auch das soll so sein.
Ich bin sehr gespannt was mich erwartet. Am 14. fliege ich nun, mit Tobias, meinem Mitfreiwilligen und noch zwei anderen Freiwilligen nach Israel.
Wir werden zunächst ein paar Tage in Tel Aviv bleiben und später in unser Projekt eingeführt werden.
Ich bin sehr froh, dass ich schon jemanden kenne, der das Jahr mit mir verbringt, da man nicht gleich auf sich alleine gestellt ist. Da ich zuvor noch nie alleine für eine längere Zeit weg war, werden mir die ersten Wochen sicherlich schwer fallen. Aber ich bin ja nicht alleine!

So nach vielen, vielen  Verabschiedungen in den letzten zwei Wochen ist es auch an der Zeit den Leuten zu Danken, die mir ermöglichen, diese Reise zu verwirklichen. Ganz oben stehen natürlich meine Eltern, die mich von Anfang an unterstützt haben. Ich bin sehr traurig, dass jetzt eine große Entfernung  zwischen uns liegt. Aber wie glücklich ich dann doch sein kann, dass man heutzutage so viele Möglichkeiten besitzt, um zu kommunizieren.
Dann natürlich danke ich meiner Familie, den Deutschen und den Franzosen ;-).
Und dann natürlich der Diakonie Mitteldeutschland, die uns ermöglicht, dass wir ein Jahr in Israel verbringen dürfen.

So wie geht es nun weiter? Ich packe meine 23 Kilo zu Ende, dann kommt mein Rucksack. Ich nutze die letzten Tage sehr aus und werde am 14.8. nach Frankfurt fahren.
Und dann heißt es auch schon: Lehitra'ot  germánia - Schalom jißra'el!

Ich werde meinen Blog in zwei Sprachen verfassen, wundert euch also nicht, und schaut nicht so auf die Fehler ;-) ich bin etwas aus der Übung!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Beiträge ein bisschen verfolgt, auch wenn es vielleicht dauert, bis ich meine Erfahrungen und Eindrücke des Landes, der Arbeit und des Lebens aufschreiben kann!

Alles Liebe eure Maité


Bonjour ma famille,

bientôt je vais prendre l'avion vers Israel. Je n'ai que quelques jours qui me reste puis mon aventure va commencer. Pardonnez-moi mes fautes, si vous en trouver. Mais j'ai perdu l'habitude d'écrire en francais.
J'ai mis beaucoup de temps à me préparer à ce voyage et je me sens bien quand je pense au défi qui m'attend et aux nouvelles portes qui vont s'ouvrir.

Qu'est-ce qui va m'attendre? Je me suis bien informée sur le centre, j'ai contacté des anciens bénévoles et je me suis informée sur le site. Mais pour vraiment pouvoir répondre à cette question il faut vivre dans ce pays et faire des expériences.
Est-ce que je suis nerveuse? En ce moment mes pensées sont tellement occupées par la préparation de mon voyage que je ne réalise pas encore le fait que mon vol partira dans trois jours.
Donc le 14. Tobias, un autre bénévole et moi nous allons prendre notre avion de Francfort. Je suis très soulagée que je ne suis pas toute seule. Nous allons rester quelque jours à Tel Aviv avec deux autres bénévoles, puis nous allons commencer à travailler dans le centre.
J'aimerais remercier quelque gens. Sens eux je n'aurais pas eu la possibilité de partir et de pouvoir vivre cette expérience.
Pour commencer j'aimerais dire merci à mes parents qui m'ont soutenu dès le début. Je suis triste de vous quitter. Mais avec les moyens de communication nous allons pouvoir échanger des nouvelles!!
Puis j'aimerais remercier ma famille allemande et ma famille francaise. Vous êtes toujours là pour moi, merci!
Et pour finir un grand merci à la "Diakonie Mitteldeutschland"!

Bon, j'ai préparé ma valise, mon sac à dos.
Il ne reste que de dire: " Lehitra'ot  germánia - Schalom jißra'el!"

Je ne vais peut-être pas avoir la possibilité d'écrire régulièrement mais peut-être que vous suivrez quand même mon Blog, j'en serais très contente!

Bisous Maité