Mit dem Sonnenuntergang in Tel Aviv ist unsere sehr schöne Seminarzeit zu Ende gegangen und ein neuer Abschnitt hat damit begonnen. Ich bin in Kfar Tikva, das Dorf der Hoffnung, sehr gut angekommen.
Mir gefällt es sehr und ich muss gestehen, an das Leben hier gewöhnt man sich sehr schnell. Das Filmteam, Nora und wir vier Volontäre sind am Sonntag zunächst nach Reuth gefahren, um zwei Freiwillige ab zu setzten. Anschließend sind wir zu unserer Bleibe gefahren, wo uns Eran (der Verantwortliche für Freiwillige im Kfar) herzlich empfangen und die Wohnungen gezeigt hat. Meine zwei Mitbewohnerinnen sind noch knapp eine Woche da, sie sind sehr nett und haben mich direkt aufgenommen. Ein ehemaliger Volontär ist zur Zeit auch im Kfar für zwei Wochen ungefähr.
Momentan sind wir fünf neue Volontäre, vier Mädels und ein Junge und wir verstehen uns sehr sehr gut.
Am Sonntag hat uns Jeremias direkt von unseren Wohnungen ins Kfar mitgenommen, hat mir Nala, einen Hund, den er vor drei Jahren aufgenommen hat, gezeigt und hat uns herumgeführt, damit wir einen kleinen Einblick in das Leben im Dorf bekommen konnten.
Ein wunderschöner herzlicher Empfang von den Membern. Member, so werden hier die Bewohner des Dorfes genannt.
15-20 Member haben uns umrundet, uns beobachtet oder sogar angesprochen. Es wurde viel gelacht und die ersten hebräischen Wörter wurden ausgetauscht.
Am Abend haben wir die anderen Volontäre kennengelernt, wir haben lange zusammen gesessen und geredet. Da wir unseres Plan schon bekommen hatten, konnten wir am Montag direkt anfangen zu arbeiten.
Und um uns in die Arbeit richtig einzuführen, wird immer ein ehemaliger Volontär oder ein neuer Volontär, der schon etwas länger da ist mit einem ganz neuen Freiwilligen zusammen gelegt.
Nach dem Frühstück, gegen acht werden die Freiwilligen in Workshops eingeteilt. Es gibt den Garten, die Pinat Chai - Arbeit mit Tieren-, Filz-,Holzwerkstatt, die Kita Oren - Arbeit mit älteren Membern und die Kita Or - Arbeit mit Membern, die nicht mehr in der Lage sind viel zu tun.
Ich darf das Jahr über im Garten arbeiten, was mich sehr glücklich macht, da es ein Projekt ist, den die Volontäre eigenständig gestalten müssen und die Member zur Arbeit motivieren sollen. Und es ist draußen.
Anschließend haben zwei Freiwillige Chadar Ochel Dienst. Dort muss man das Essen austeilen, schauen, dass alle Member noch genug zu Essen haben und vielleicht am Ende helfen aufzuräumen.
Am Nachmittag, sind dann verschiedene Aktivitäten geplant, sei es Pita AG, Poolservice jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Falafelfahrt, Bowling oder Kafee Tarbut. Montags und Mittwochs gibt es für Volontäre auch noch eine zusätzliche Stunde, in der man im Pool schwimmen kann.
Die Anlage ist sehr groß und die Member sind super gut drauf, die Arbeit macht einfach richtig viel Spaß und man wird jeden Tag, jede Minute und bei jeder Begegnung sehr freundlich begrüßt.
Zu Syrien: Wir haben mit unserem Leiter gesprochen und wir hören auch jeden Tag den immer stärker werdenden Flugverkehr des Militärs. Es kommt schon ein mulmiges Gefühl in einem hoch. Aber das ist schnell vergessen, da die Member einen sofort wieder mit in ihre Welt mit hineinziehen.
Wir sind hier sicher und man sorgt sich um uns, im Falle eines Angriffes.
Die erste Woche ist nun schon rum und ich muss gestehen, dass die Eindrücke sehr schwer in Worte zu fassen sind. Fakt ist aber, dass trotz der sich etwas zuspitzenden Situation in Syrien ich in einem wunderbaren Ort mit wunderbaren Menschen lebe und mir meine Arbeit bisher sehr gut gefällt.
Und aus diesem Grund möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Unterstützern bedanken, die mir ermöglichen solch tolle Momente zu erleben und eine so bereichernde Arbeit zu haben.
Danke an meine Eltern, an meine Familie, an den Lions-Club und Freunde für die Unterstützung. Und danke an die Diakonie, die mir die Möglichkeit gibt hier zu sein.
Mein Hebräisch-Wortschatz wächst auch jeden Tag mehr und mehr. Ich freue mich, die Member immer besser zu verstehen und mich mit ihnen auch zu unterhalten.
Am Ende dieser Woche habe ich das erste Mal in meinem Leben am Strand übernachtet. Zwei neue Freiwillige sind angekommen und wir sind am Donnerstag Abend direkt nach Haifa gefahren.
Nachts in den Wellen schwimmen, sich salzig und sandig in den Schlafsack legen und das Rauschen der Wellen genießen.
So ich habe sicherlich viel vergessen, von Membern habe ich noch nicht viel berichtet. Aber die Zeit reicht nicht und es wäre zu viel, um das alles aufzuschreiben.
Ich hoffe, dass es euch gut geht, ihr euch nicht all zu viele Sorgen macht und in Deutschland auch alles weiter geht wie bisher.
Bis bald eure
Maité
Avec le couché du soleil j'ai quitté Tel Aviv et nous sommes arrivés dans notre projet. J'ai commencé ma semaine avec succès.
On s'habitue très vite à la vie ici et les membres du Kfar nous ont accuelli chaleureusement.
Eran, celui qui s'occupe des bénévole nous a donc montré notre habitation, les apartements et nous avons rencontré en même temps les autres nouveaux bénévoles. En ce moment nous sommes cinq, un garcon et quatre filles.
Je vous ai déjà parlé de Jeremias. Nous n'avions même pas eu le temps d'ouvrir la valise. Il nous a montré le centre et j'ai fait la connaissance de Nala, un chien duquel je vais peut-être m'occuper pendant l'année.
Mon empoi du temps n'est pas si plein que ca. Mais le fait d'être entouré de membres peut être très épuisant. Mais j'adore le travail et les gens.
Le matin je dois réveiller quelques membres. Il ne faut pas faire grand chose juste aider, leur rappeler de se laver,...
Puis nous devons les emmener manger dans la Chadar Ochel, une sorte de cantine.
Après le travail dans les différent atelier commence. Moi je vais travailler dans le jardin ce qui me rend très heureuse car les membres sont super, le travail me plait beaucoup et je me sens très bien là ou je suis.
Nous avons encore un projet avec des animaux, avec du bois, du feutre, céramique et deux autres projets.
L'aprés-midi nous devons aider à donner à manger. Puis il y a differentes activités: Bowling, manger Falafel, Café Tarbut,...
Nous devons aussi nous occuper de membres, faire des promenades par exemple.
Ce week-end j'ai dormi pour la première fois sur la plage. Nous avons nagé puis nous avons dormi dans nos sacs de couchages. Une belle nuit, s'endormir porté par le bruit des vages - je pourrai m'y habituer.
Bon c'est tout. Je suis super contente, même en regardant la situation en Syrie. Nous avons beaucoup de moyens de nous informer. Nous parlons beaucoup avec Eran. Donc ne vous préoccupez pas trop.
Merci de suivre mon blog, même si je n'ai pas la possibilité de vous répondre tout de suite et de lire vos mails chaques jours.
Je vais vous parler plus de mon travail la prochaine fois.
A bientôt Maité
Acco mit dem Filmteam
Acco - Markt
Muezzingesang mit Sonnenuntergang in Acco
Haifa - Strandübernachten
Nochmal Acco