Freitag, 29. November 2013

Drei Monate sind rum, was ist bisher passiert?


Shalom Chaverim,



mein erster Rundbrief nach drei Monaten. Der Herbst und auch der Winter brechen hier ein und man wird langsam nachdenklich: Was ist in den letzten Tagen, Wochen, Monaten passiert? Der Rundbrief soll nicht nur euch einen Einblick in mein neues Leben geben, er soll auch für mich der erste Anhaltspunkt, die erste Verschnaufpause sein, in der ich für mich selbst auch reflektieren kann, was ich für Erlebnisse gemacht habe und inwiefern sich mein Leben verändert hat.

Das Bild zeigt mich zwar nicht, aber es zeigt gut, wie ich mich hier fühle. Typisch für israelische Sonnenuntergänge sind, dass gerade am Meer die Farben sehr intensiv sind und die Sonne mit dem Meer verschmilzt. Innerhalb weniger Minuten ist sie weg, ein Spektakel, welches nicht lange andauert.
Ein bisschen identifiziere ich mich selbst mit diesem Bild. Meine Tage gehen so schnell um, ich sehe die Zeit kaum, die Stunden auf der Arbeit und mit den anderen Freiwilligen sind sehr farbenintensiv und jedes Mal aufs Neue anders.

Wo soll ich anfangen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es ist so viel geschehen, so vieles was ich euch gerne sagen würde. Es fällt mir aber unglaublich schwer all das in Worte zu fassen, geschweige denn es manchmal sogar ganz zu verarbeiten und wahrzunehmen.

Am 14.08.2013 begann also meine Reise in ein mir noch unbekanntes Land mit einer unbekannten Kultur, mit fremden Menschen: Ein Kulturschock im wahrsten Sinne des Wortes. Dennoch hat dieser nicht lange angehalten.

Als ich an meinem Abreisetag das letzte Mal hinter mich geschaut habe, war ich traurig das Gewohnte zu verlassen und mir wurde bewusst, dass ich meine Familie und Freunde  nun vorerst zum letzten Mal sehen würde.
Aber ich war in dem Moment auch so gespannt auf das Neue, es hat mich so eingenommen, dass ich gar nicht die Zeit hatte lange über den Abschied nachzudenken.


Ich habe mich von Anfang an hier im Projekt wohl gefühlt. Als ich den ersten Tag im Projekt war, saßen wir auf der Wiese und es kamen plötzlich so viele Member, auch Chaverim (Freunde) genannt, auf uns zu. Sie haben sich entweder um uns herum gesetzt, mit uns sofort geredet (wobei wir da noch gar kein Hebräisch konnten) oder doch nur neugierig geschaut. So viel Lärm, so viel Neues, was erst einmal verarbeitet werden musste.
Zunächst waren wir Volontäre nur als „die Neuen“ bekannt. Es wurde oft gefragt wie wir denn heißen würden, woher wir kommen, und und und. Mittlerweile vermisst man uns, wenn wir am Wochenende nicht da sind oder man hört von weitem unsere Namen. Alle von uns sind gleichermaßen von den Membern aufgenommen worden, was sehr angenehm ist und einem jeden Tag Freude bereitet.

Kfar Tikva ist ein Dorf für Behinderte. Insgesamt gibt es hier knapp über 200 Chaverim. Es gibt zwei Übergruppen – die geistigen Behinderungen und die seelischen Erkrankungen. Die Member werden danach eingeteilt. Medizinisch gesehen ist jemand, der vor seinem 18. Lebensjahr erkrankt, geistig behindert. Alle anderen werden der zweiten Gruppe zugeordnet. Zusätzlich gibt es Chaverim, die nur im Kfar arbeiten und nach dem Abendessen den Transit nach Hause, nach Kiryat Amal nehmen. Sie sind sehr eigenständig und brauchen keine zusätzliche Betreuung. Es ist schon zur Gewohnheit geworden, dass man einige von ihnen auf der Straße oder im Supermarkt trifft, kurz ein paar Sätze auf Hebräisch austauscht und dann wieder seinen eigenen Weg geht.
Ziel des Kfars ist es, den Membern das Gefühl zu geben, trotz ihrer Behinderung ein halbwegs normales Leben zu führen. Daher werden sie auch für ihre Arbeit bezahlt, dürfen sich frei bewegen. Das heißt auch mal nach Haifa fahren oder nach Tivon. Des Weiteren leben sie in Häusern mit Küchenzeilen, mit Badezimmern und allem was sie brauchen. Ihre Wäsche bringen sie regelmäßig zum Waschen in die Wäscherei. Sie dürfen Beziehungen führen, wir haben auch gleichgeschlechtliche Paare. Wie ich erwähnte, ein fast normales Leben.

Wir als Volontäre sollen etwas Neues in ihr, doch manchmal monotones Leben bringen. Offiziell dürfen wir auch gar nicht arbeiten. Wir sollen unterstützen. Und das stimmt. Wir haben zwar unsere Jobs, die wir über den Tag verteilt wahrnehmen müssen, aber zwischendurch reden wir mit den Membern, setzten uns zusammen auf eine Bank, machen einen Spaziergang. Auch wenn es ein ganz normales „Boker Tov“ ist, die Bewohner sind jedes Mal aufs Neue glücklich, umarmen uns und wirbeln die gesamte Zeit um uns herum. Durch unsere Einzeljobs, sollen wir etwas Freizeit gestalten. Ich gehe mit meinen Membern  in unser Kfar eigenes Kaffee (Cafe Tarbut). Wir hören Musik, besuchen die Tierfarm, die Pinat Chai. Da alle in dem gleichen Haus wohnen, komme ich sie besuchen und wir trinken zusammen mit den anderen drei Mitbewohnern Tee mit besonders viel Zucker.

Es ist wichtig, dass sie merken, dass man eine Respektperson ist aber, dass man gleichzeitig auch jemand ist, mit dem man sich unterhalten kann und der seinen Gegenüber ebenfalls respektiert.
Sie freuen sich, wenn ich komme und ich bin auch sehr zufrieden mit meinen Membern.  Sie sind alle drei auf ihre Art und Weise herausfordernd und manchmal bin ich etwas überfordert aber das bin nicht nur ich, sondern am Anfang alle ein bisschen.
Meiner Meinung nach ist es auch gut an seine Grenzen zu stoßen, da man sich selbst so oft besser kennen lernt.


Baruch haba, Willkommen im Garten.



Wie sieht mein Tag aus?
Morgens nehmen zwei oder drei Freiwillige den Transit um kurz vor sieben. Die sogenannten Morningsjobs bestehen darin, dass wir ein paar Member wecken  und sichergehen, dass sie ihren Tag zwischen sieben und halb acht beginnen.
Und auch hier merkt man schon, wie gerne uns die Bewohner haben. „Boker Tov“, „Ma schlomech?“ „Hayo“ ertönt es sobald man den Transit betritt, oder den ersten Fuß auf den Boden des Kfars stellt.
Wo wir denn waren, wie es uns gehe, was wir gemacht haben, wo wir heute arbeiten würden.

In den ersten Wochen hat jeder von uns zwölf geschaut welcher Workshop ihm am besten gefällt und wo er sich am wohlsten fühlt. Ich habe mich in der Pinat Chai sehr wohl gefühlt, gleichermaßen ging es mir im Garten. Nun arbeite ich im Garten zusammen mit drei anderen Volontären und 10 Membern.
Von 8 bis 11:30/12:00 ist jeder Freiwillige in seinem Workshop.
Wir im Garten sollen im Kfar für die Sauberkeit sorgen. Nachdem morgens alle begrüßt wurden, geht jeder automatisch an seine Arbeit. Wir sind schon nach ein paar Wochen ein eingespieltes Team gewesen. Jeder weiß, was er zu tun hat. Unsere einzige Frau im Team kümmert sich um ihren kleinen Garten. Ein Autist hat seit neustem ebenfalls einen kleinen Kaktusgarten, um den er sich kümmert während die anderen die Pflanzen und das Gemüse gießen.
Anschließend geht es weiter: entweder wir müssen im Volontärsgarten fegen, säubern, schneiden und aufräumen. Oder wir fegen an einem anderen Ort im Kfar. Die Arbeit ist sehr unterhaltsam. Jeden Morgen begrüßt uns ein Member mit einem „du Stinker du“, „Bulldog“, „Lechle Jakob“ (Geh zu Jakob). Dieser Member kann ein paar Deutschfetzen. Er arbeitet sagen wir es mal so, manchmal mehr, manchmal weniger effektiv, jedes Mal mit der Magrifa, dem Rechen, oder der Matate, dem Besen. Dadurch wird es nur umso lustiger, wenn er anfängt den Volontären bei der Arbeit Verbesserungsvorschläge zu unterbreitet oder uns sagt, wie wir denn zu arbeiten hätten.  „Du Lümmel du“, „Mit der Hand, mit der Hand“ „Mischtara, mischtara“ (Polizei, Polizei). „Und du, wo arbeitest du?“

Die Pausen um 10:00 sind jedes Mal ein Highlight. Es wird viel gesungen, sei es die Beatles, Aux Champs Elysée oder ältere Lieder. Jeder redet durcheinander, es wird gelacht. Manchmal ist die Stimmung nicht so gut, aber das kommt auch mal vor. Dann wird sich angeschrien, dann wird es auch mal laut und wir stehen manchmal als Freiwillige etwas unwissend, unvorbereitet und überfordert da. Da wir aber meistens die Socialworker erreichen können, findet sich immer eine Lösung.
Mit Obst, Tee, Miz (Saft) und Kaffee verbringen wir unsere Pause. Anschließend wird noch einmal bis halb zwölf gearbeitet.
Ein Grund mehr, weshalb ich mich jeden Morgen freue, den Garten zu betreten: Die Member sind wirklich toll. Wir haben eine Leiterin, die aber im Vergleich zu den anderen Workshops nicht jeden Tag da ist, sondern einmal die Woche mit uns arbeitet. Wir können in vielen Dingen sehr frei entscheiden. Haben wir keine Lust an einem Ort zu arbeiten, gehen wir an einen anderen. Wir können die Pause früher machen, später gestalten.
Jeden Donnerstag, bevor es den wohlverdienten Lohn gibt, wird Bowling im Garten gespielt, am Anfang der Woche, der bei uns Sonntag ist, wird Pita gebacken; Aktivitäten, die unsere Member erfreuen und gleichzeitig auch für etwas Entspannung sorgen!
Einige Projekte schweben uns vor. Wir dachten daran eventuell eine Bowlingbahn zu errichten und den Garten mit einer Kräuterschnecke zu verzieren.
Bald wird die Regenzeit beginnen und wir suchen ein paar Ideen, die wir mit unseren Membern machen können, wie zum Beispiel Windspiele und andere hübsche Dinge von denen ich sicherlich mehr in meinen nächsten Berichten schreiben werde.
Momentan haben wir auch ein Projekt mit einer Schule. Jede zweite Woche gehen vier Member und zwei Volontäre nach Tivon, um dort eine kleine Gruppe von Schülern zwischen neun und elf Jahren zu treffen. Wir kümmern uns um den Garten, pflanzen Gemüse und Blumen und Kräuter.

Wenn der Vormittag sich zu Ende neigt, geht es weiter mit dem Chadar Ochel-Dienst, (Chadar Ochel = Speisesaal). Wir wechseln uns mit dem Dienst ab. Manchmal haben wir viel Zeit zu Essen, manchmal nicht, denn ab zwölf warten wieder ein paar Jobs auf uns. Unsere Jungs kümmern sich um zwei Männer, wir Mädchen sollen entweder eine Memberin duschen oder mit einer anderen spielen, spazieren gehen , sie dazu bringen, dass sie ein wenig aus ihrem Raum rauskommt und durch das Kfar läuft, andere sieht.

Mein Lieblingsjob mittags: einen Member zum Essenssaal bringen und ihn beim Essen unterstützen. Man benötigt viel Geduld, denn er braucht für einen Weg für den ich fünf Minuten benötige manchmal, je nach Laune, auch mal 20 Minuten. Das Gegenteil beim Essen, er verschlingt regelrecht alles was vor ihm auf dem Teller liegt.
Hat er am Anfang kaum mit uns gesprochen, fängt er jetzt an sich an uns zu gewöhnen. Er lächelt mich durch seine Altersfalten an und sein sonst so grimmiges Gesicht erhellt ein wenig.
Er redet auch mehr mit mir und was mich am meisten freut ist, wenn er in seinem Tempo auf mich zugelaufen kommt, seine Hand ausstreckt und mich einfach nur anschaut.

Am Nachmittag bieten die Shinshinin, unsere israelischen Freiwilligen verschiedene Programmpunkte an. Im Cafe Tarbut können sich die Member mit ihrem verdienten Geld Kuchen, Eis und Kaffee gönnen. Sie sind stolz, wenn sie kommen, sich etwas kaufen können und dabei merken, dass sich ihre Arbeit in der letzten Woche gelohnt hat.
Fußball, Volleyball, Basketball werden angeboten. Und weit mehr Aktivitäten.
Einer von uns hat abends bis um halb sieben Dienst. Ein kleiner Spaziergang mit Membern aus dem Altersheim, der immer sehr unterhaltsam ist und dann nochmals Chadar Ochel-Dienst.
Auch abends gibt es Aktivitäten organisiert von den israelischen Freiwilligen. Eine Vorlesestunde im Altersheim, ein Filmeabend, Bingo und noch vieles mehr steht auf dem Abendplan der Bewohner.
Wenn wir mit unserer Arbeit fertig sind, sei es um drei oder erst um halb sieben, der Transit steht abfahrtsbereit und bringt uns nach Hause. Man plaudert noch kurz mit dem Fahrer und schließt dann zum wohlverdienten Feierabend die Haustür auf, lässt sich auf das Sofa fallen und genießt den Abend zusammen mit den anderen.

 



In meiner Freizeit zeichne ich mit drei anderen Freiwilligen, jeden Dienstagabend treffen wir uns mit einem Socialworker aus dem Kfar, der Kunst studiert hat und zeichnen zwei Stunden. Mittwochs spielen wir mit den arabischen Workern aus dem Kfar und einigen Membern Fußball. Ich habe mit dem Gedanken gespielt einen Chor zu besuchen. Mal schauen, ob ich dieses Angebot in Tivon wahrnehmen werde.
Einmal im Monat gehen wir nach Haifa mit den israelischen Freiwilligen und ein paar Membern und schauen uns ein Basketballspiel an. Für unsere Member natürlich ein riesiges Highlight und für uns ebenfalls eine kleine Verschnaufpause, die aber trotzdem mit viel Spaß und Action verbunden ist.
Zusätzlich zu meinen  Abendaktivitäten reise ich viel durch das Land, um etwas von der Kultur und den Menschen kennenzulernen.


Von Haifa, Tel Aviv, Ceasarea, Nazareth über Jenin, Jericho, Bethlehem und Jerusalem. Das System der Deutschen Freiwilligen funktioniert gut, sodass man normalerweise gut eine Unterkunft bekommen kann. 
Das Land ist sehr vielseitig. Und es reicht nicht einen Tag in einer Stadt zu verbringen und dann zu erwarten das Land und die Leute zu verstehen. Ich merke es selbst. Ich war zum dritten Mal in Jerusalem und habe immer noch Probleme mit dieser Stadt zurechtzukommen. So viele Kulturen, die aufeinandertreffen und gleichzeitig so viel Konfliktpotenzial, das in der Luft liegt. Ich habe viel gelernt in diesen drei Monaten aber es reicht definitiv nicht, um mir eine Meinung zu bilden, geschweige denn eine  Position zu beziehen.
Tabgha war ebenfalls ein Erlebnis für sich. Eine Gruppe Volontäre und Membern aus Kfar Tikva hat sich mit Betreuern und Membern aus Beit Jala, aus Palästina, in Tabgha getroffen. Wir haben dort
drei Tage zusammen verbracht. Ziel dieses Aufeinandertreffens war es, in die andere Kultur schnuppern zu können. Für mich hat es nur gezeigt, dass die arabischen und die israelischen Traditionen sich in keiner Weise im Wege stehen sondern, dass es auch ein friedliches Zusammenleben gibt. Wir haben verschiedene Workshops angeboten, zum Beispiel Holzschiffchen gebastelt, Sport gemacht, Liba gebacken oder gemalt. An einem Abend haben wir die Sukka gebaut, an dem anderen Abend haben wir uns mit arabischer Musik begeistern lassen.

Von beiden Seiten war die Motivation sehr groß, es wurde viel geredet obwohl sie sich sprachlich nicht verständigen konnten.
Tagbha war für mich ein Ort, an dem ich mich sehr wohlgefühlt habe und der ein bisschen dem Paradies glich.

 


 

Jerusalem und die Mauer in Bethlehem.



      
 
 





 So, was bleibt mir noch zu sagen? Ich schreibe einen Blog und versuche ihn regelmäßig zu aktualisieren. Da ich aber nicht oft zu Hause bin, fällt mir das etwas schwerer.
Wichtig für mich ist es, auch hier noch einmal jedem für die Unterstützung zu danken. Ich bin sehr glücklich in meinem Projekt und erfreue mich an jedem Tag meiner Arbeit nachzugehen. Es erfüllt mich. Jeder Tag ist für mich aufs Neue eine Herausforderung, die ich versuche mit Erfolg zu meistern.

Nach einem kurzen, nicht geplanten und überraschenden Zwischenstopp in Deutschland ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich innerhalb der ersten drei Monate in das Land verliebt habe. Der Drang nach „Hause“ zurückzufahren und die Vorfreude waren dann doch sehr groß. Und mir ist gleichzeitig bewusst geworden, welche guten Freundschaften sich in so kurzer Zeit gebildet haben.
Sie haben mich in der Woche vor meiner Abreise nach Deutschland sehr unterstützt und haben mich immer dann abgelenkt, wenn ich es brauchte.

Danke an die Diakonie, dass sie mir das ermöglicht hat und danke an alle meine Spender, Blogverfolger, Familie und Freunde, die mich tatkräftig unterstützen in allem was ich tue und hinter mir stehen.  Ohne euch könnte ich nicht diese wunderbaren Erfahrungen machen und  an den neuen Herausforderungen wachsen. Ich habe mich sehr verändert und denke, dass ich innerhalb der nächsten neun Monate noch weitere Veränderungen über mich ergehen lassen muss! ;-)
Ich freue mich über jeden Gedanken, über jedes kleine Wort, welches in meinem Mail Fach eingeht oder per Post ankommt. Ich kann eine schnelle Antwort nicht versprechen, aber ich freue mich jetzt schon sehr darüber.

Dann bleibt mir hier nur noch ein Schalom, lehitraot und toda raba zu sagen.

Eure Maité

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