Was ist das für ein Bild?
Schon eine kleine Weile her, aber hier nun der Bericht über Tabgha. Eine Reise, die mich sehr bewegt hat. Warum, wartet es ab!
Theresia, Rebekka, Mathis und ich sind am 23.9. mit 13 Membern und Eran für zweieinhalb Tage nach Tabgha gefahren. Tabgha ist eine christliche Pilgerstätte und liegt direkt am See Genezareth.
Ein wunderschöner Ort, der sehr einladend und idyllisch ist und ein bisschen der paradiesischen Vorstellung gleichen könnte. Eine Begegnungsstätte genau passend für unsere Zwecke!
Wir vertretend für Kfar Tikva, haben dort eine etwas größere Gruppe von Beit Jala aus dem Westjordanland getroffen. Das Lifegate ist für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung. Sie wohnen nicht dort aber haben die Möglichkeit die Arbeit auszuführen, die sie können. Wenn sich jemand dafür interessiert hier der Link:
http://www.lifegate-reha.de/
Es lohnt sich definitiv einmal reinzuschauen!
Als wir ankamen, waren die anderen noch nicht da. Wir hatten zuvor Pläne gemacht, welcher Freiwilliger mit welchem Zimmer arbeitet, das heißt kocht und aufräumt und auch ein bisschen Verantwortung für diese trägt.
Also haben wir erstmal die Betten bezogen und uns eingerichtet, einige sind sofort schwimmen gegangen. Wir haben Spiele gespielt, gegessen und als die Leute vom Lifegate kamen eine kleine Kennenlernrunde gemacht. Da Sukkot war, haben wir die Sukka gebaut. Alle haben tatkräftig mitgearbeitet und angefasst. Der Abend rückte näher, wir machten erste Annäherungsversuche und halfen Nabil, dem Betreuer und seiner Crew beim Abendessen vorbereiten.
Der Abend hat mich umgehauen. Wir saßen gemischt an den Tischen und haben uns unterhalten. Ich saß neben einer Frau von Beit Jala, seit 50 Jahren dort. Sie hat keine Beine mehr und sitzt in einem Rollstuhl. Sie war mir am Nachmittag schon aufgefallen. Sie saß am Poolrand, in ihrem Stuhl und hatte stets ein Lächeln auf den Lippen. Es hat mich so beeindruckt, dass ich mich am Abend auf jeden Fall mit ihr unterhalten wollte. Tolle Atmosphäre, die sich aber im Laufe des Abends noch stark verbessern würde.
Nach dem Abwasch wurde die Trommel rausgeholt. Man saß zusammen und Nabil hat angefangen Musik zu machen. Ich glaube, das war der Zeitpunkt wo ich mich doch ein bisschen in die Musik und in die Kultur verliebt habe!
Selbst unsere Member haben getrommelt und das so richtig gut. Dass man sich trotz der unterschiedlichen Sprachen so gut unterhalten kann, konnte man an diesem Abend perfekt sehen.
Die Stimmung war so gelassen, keiner hat sich gewehrt mitzumachen, keiner war schlecht gelaunt. Es war wirklich ein bisschen wie im Paradies.
Wir haben unsere Leute dann ins Bett gebracht und mit den Freiwilligen aus Tabgha zusammengesessen und den Tag ausklingen lassen.
Am zweiten Tag hatten wir vier drei Workshops vorbereitet.
Zunächst mussten wir unsere Member wecken, das Frühstück vorbereiten und wieder abwaschen.
Der erste Workshop war Backen: Theresia hat draußen an einer Grillstelle Liba gemacht. Die Member waren begeistert und haben super mitgebacken. Gleichermaßen bei der Sportaktivität, die Mathis vorbereitet und zusammen mit Nabil geleitet hat. Nabil hatte solch eine Power und hat die Member so gut motivieren können, dass alle viel, viel Spaß hatten.
Die letzte Station war der Workshop von Rebekka und mir. Wir haben aus gesammelten Holzstückchen und einer Schnur Boote gebastelt. Am Anfang dachten wir, dass es nicht so gut klappen würde wie gedacht. Aber wie man am Abend schließlich selbst sehen konnte war es ein schöner Abschluss, später mehr dazu.
Nach dem Mittagessen, haben wir Steine gesammelt, um sie anschließend zu bemalen. Andere waren auch noch im Pool. Der erste Abend war wie schon erwähnt vom Lifegate gestaltet worden, der zweite sollte nun in der Sukka stattfinden und einen kleinen Einblick in die israelische Kultur geben.
Wir mussten bekochen: viel zu tun für eine kleine Crew. Wir standen lange in der Küche, sowohl vorher, als auch beim Abwasch nachher.
Dafür wurde der Abend ein Erfolg: wir haben gesungen, wobei das eher verhalten war. Später haben Rebekka und ich mit der Membern die Boote auf das Wasser gesetzt, dazu die Trommel im Hintergrund, ein sehr schöner Abschluss.
Am Abend selbst hat sich der Betreuer vom Lifegate noch die Zeit genommen sich mit mir hinzusetzen und mit mir ein paar erste arabische Vokabeln aufzuschreiben.
Fazit: ein zweiter perfekter Abend!
Alle wollten Fotos, einen drücken und mit einem reden. Und ich muss sagen, dass ich von der Lebensfreude, der nicht endende Motivation und der gelösten Atmosphäre so ergriffen war, dass dieser Abend sich sehr in meinen Kopf geprägt hat.
Am nächsten Tag auch schon der Abschied. In einem Kreis, Hand in Hand haben wir uns verabschiedet, die Member von Tabgha haben uns ein kleines Geschenk mit auf den Weg gegeben.
Einer von ihnen hat sogar ein bisschen geweint.
Ach, der Bericht hätte schon vor längerem geschrieben werden sollen, deswegen kann ich jetzt auch sagen, dass ich glücklich nach Hause gegangen bin; die Member auch. Jetzt auch einen Monat später, kommen sie zu uns, fragen uns wie es uns geht und manch einer spricht auch noch von Tabgha!
Bis Bald (und Entschuldigung für die große Verspätung)!
Eure Maité
Bonjour tout le monde.
Je sais, je n'ai pas écrit depuis un certain temps. Je voulais vous raconter le voyage que j'ai vécu à Tabgha et je voulais aussi partager mes impressions avec vous!
Theresia, Rebekka, Mathis et moi, nous sommes partis le 23.9.13 à Tabgha avec notre moniteur Eran et 13 handicapés. Tabgha est un lieu de pèlerinage (j'espère que c'est le bon mot) qui se trouve directement au lac de Génésareth.
C'est un lieu idyllique, très beau et un lieu idéal pour des rencontres.
Nous, au nom de Kfar Tikva, avons fait la connaissance et la rencontre des handicapés et des moniteurs de Beit Jala venant Cisjordanie. Les handicapés ne vivent pas dans le centre. Ils y travaillent. Si cela vous intéresse, jetez un oeil sur le site:
www.lifegate-reha.de
Avant d'arriver nous avons fait un plan: Quel bénévole travaille avec quels handicapés, cela veut dire, qui fait la cuisine, la vaisselle,...
Comme les gens de Beit Jala n'étaient pas encore là nous nous sommes installés dans nos chambres, nous avons nagé et joué. Un peu plus tard nous étions réunis, nous avons commencé à batir la Sukka.
Tout le monde a aidé et nous avons fini très vite. Puis la Crew de Beit Jala a préparé le dinner. Comme nos handicapés ne parlaient pas l'arabe et ceux de Beit Jala pas l'hébreu nous avons commencé petit à petit à nous rapprocher. Je me suis assise à côté d'une femme dans un fauteuil roulant. Elle est à Beit Jala depuis 50 ans, n'a plus de jambes, mais à toujours un sourir sur ses lèvres. Cela m'a tellement impressioné, que je voulais absolument parler avec elle pendant la soirée.
Après avoir fait la vaisselle Nabil, le moniteur du Lifegate a sorti le tambour et a commencé à faire de la musique. Je suis très surprise mais aussi très contente de voir que l'on peut communiquer entre differentes cultures avec differentes langues.
Nous avons accompagné nos membres danc leurs chambres puis nous nous sommes assis chez les autres bénévoles qui travaillent à Tabgha.
Nous avons commencé notre deuxième jour en préparant quelque chose à manger. Puis nous avons travaillé en petit group. Theresia a fait Liba, cet un plat traditional pour Sukkot. Tout le monde a bien travaillé et s'est réjouis. Un autre group à fait du sport. Là aussi l'atmosphère était parfaite! Nabil, le moniteur avait tant motivation que tout le monde s'est très bien amusés.
Rebekka et moi nous avons travaillé avec und petit group.
Nous avons cherché des petits morceaux de bois, puis nous avons construit des bateaux. Ce n'était pas très facile mais à la fin le succès était grand. Pendant l'après-midi, nous avons cherché des pierres. Comme vous pouvez voir sur l'une des photos, les pierres avec des couleurs sont plus jolies, nachon? ;)
Nous avons fêté Sukkot dans la Sukka. Un peu de cultures arabe pendant la première soirée, un petit peu de cultures israélienne pendant la deuxième soirée.
La soirée était superbe! Nous avons chanté puis nous avons mis les bateaux sur l'eau. Avec les bougies et la musique arabique - Parfait. J'y pense souvent, et je suis très contente!
Le troisième jour: le jour du départ, un jour un peu triste. Nous avons fait un cercle, main en main nous avons fait nos adieux puis les membres de Tabgha nous on fait un petit cadeau.
Bon pardonnez-moi que je n'ai écrit que maintenant et pardonnez-moi aussi mes fautes d'ortographe. J'ai oublié, mais je pense que vous allez quand même comprendre.
Bisous et à plus, laila tov!
Maité